Jan
13

Unter seinem bisherigen Namen „CashSkyline“ war das Tagesgeldkonto der Direktbank 1822direkt nicht nur bei den Kunden außerordentlich beliebt. Zudem war das Konto des Tochterunternehmens der Frankfurter Sparkasse immer wieder von verschiedenen Branchendiensten und Experten wie denen des Nachrichtensenders n-tv als bestes Konto seiner Art prämiert worden. Unter den neuen Gegebenheiten wird dieser Titel wohl erst einmal nicht mehr realisierbar sein.

Seit dem 6. Januar heiß das Tagesgeldkonto aus dem Hause der 1822direkt nun „ZinsCash“, doch mit dem „Cash“ ist es nach der Anpassung des Zinssatzes nicht mehr so opulent wie zuvor. Von den vormals 2,75 Prozent – dem lange Zeit als Spitzensatz auf dem Markt geltenden Zinssatz – bleiben für die Tagesgeld-Kunden nun nur noch höchstens 2,00 Prozent übrigen bei Einlagen von maximal 100.000 Euro auf dem Konto.

Wer als Anleger noch mehr investieren möchte, muss zusätzliche Abstriche machen. Dank der bestehenden Zinsstaffelung gibt es für investierte Summen zwischen 100.000 und 500.000 Euro nun noch 1,30 Prozent Zinsen, darüber liegt der Zinssatz bei einem halben Prozent. Natürlich werden Verbraucher mit solchen finanziellen Reserven ohnehin eher nicht in Tagesgeld investieren.

Angesichts der aktuellen Veränderungen wird die Direktbank mit ihrem neuen ZinsCash-Konto wohl auf lange Sicht mit einem Platz im oberen Mittelfeld der Tagesgeldkonto-Rankings Vorlieb nehmen müssen. Zumindest für den Fall, dass die Konkurrenz nicht ihrerseits weitere Senkungen vornimmt.

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