Wer sein Geld längerfristig zu einem attraktiven Zinssatz anlegen möchte, der sollte ein Festgeldkonto eröffnen. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Sparbuch bietet eine Festgeldanlage die besseren Zinsen und eine variable Laufzeit. In der Regel bieten die Banken für das Festgeld eine Anlagezeit zwischen 30 Tagen und sieben Jahren. Allerdings legen die meisten Anleger ihr Geld auf einem Festgeldkonto für einen Zeitraum von drei Monaten an.
Die wichtigsten Charakteristika eines Festgeldes sind:
- sehr sichere Geldanlageform
- der Anlagezeitraum ist frei wählbar
- Festgeldkonten bieten hohe Zinsen
- im Notfall kann das Geld nicht ohne Probleme ausgezahlt werden
- beim Festgeld wird eine Mindestanlage vorausgesetzt
- viele Banken bieten den Kunden attraktive Bonussysteme an
Anders als beim Tagesgeld gibt es beim Festgeld eine Mindesteinlage, die je nach Bank zwischen 2.500 und 5.000 Euro betragen kann. Wer sein Geld auf einem Festgeldkonto (siehe auch den Festgeldanlage Vergleich) anlegt, der sollte sich aber immer darüber im Klaren sein, dass das Geld in der festgelegten Zeit nicht zur Verfügung steht. Wenn es zu einem finanziellen Engpass kommt, dann kann bei einigen Banken das Geld zwar vorzeitig abgehoben werden, man muss in diesem Fall aber mit Einbußen bezüglich der Zinsen rechnen. Bleibt das Guthaben aber innerhalb des festgesetzten Rahmens auf dem Festgeldkonto, dann ist die Festgeldanlage eine sichere und attraktive Geldanlage.


